Tchibo Cafissimo Pure Kapselmaschine für Kaffee, Espresso und Caffè Crema

Mit dem Modell Cafissimo Pure stellte Tchibo erst vor kurzem eine neue Kapselmaschine für Einsteiger vor, die mit dem hauseigenen Kapselsystem Cafissimo kompatibel ist und zum günstigen Preis von rund 50 Euro höchsten Kaffeegenuss auf Knopfdruck nach Haue bringen soll.

Verbaut sind dabei viele der von den Tchibo Kapselmaschinen bekannten Features – welche das genau sind, darauf werden wir im Verlaufe des Artikels genauer eingehen.

Zunächst einmal lässt sich also sagen, dass es sich hier um die aktuell günstigste Maschine für das Cafissimo-System handelt und Tchibo damit zumindest in Sachen Preis schonmal ein attraktives Gerät für Einsteiger liefert.

Einfache Kapselmaschine ohne Schnick-Schnack

Dass für diesen Preis keine Hightech-Maschine mit „Vollausstattung“ erwartet werden kann, sollte klar sein – entsprechend funktioniert die Cafissimo Pure nach dem klassischen Prinzip, das bei den meisten Kapselmaschinen Anwendung findet:

Die Kapsel wird auf der Oberseite in den Kapselschacht eingelegt, der durch die vorgegebene Form ein falsches Einlegen der Kapsel praktisch unmöglich macht. Anschließend wird der Verschlusshebel nach unten gedrückt, die Kapsel so gelocht und das inzwischen aufgeheizte Wasser mit dem passenden Druck – mehr dazu auch noch in diesem Artikel – durch die Kapsel gepresst, bevor der fertige Kaffee durch den Auslauf in die Tasse läuft.

Anschließend wird die Kapsel beim Öffnen des Verschlusshebels automatisch in einen Auffangbehälter ausgeworfen, in dem sechs gebrauchte Kapseln Platz finden.

Patentierte Tchibo-Technik für optimalen Kaffeegenuss

Trotz des geringen Kaufpreises und der zunächst einmal einfach wirkenden Technik verbaut Tchibo auch in der Cafissimo Pure einige durchdachte Features.

Dazu gehört zunächst einmal die patentierte Technologie mit drei Brühstufen – für Espresso, Café Crema und Filterkaffee gibt es jeweils eine Taste, so dass nicht nur die Wassermenge entsprechend angepasst ist, sondern auch der Brühdruck passend gewählt wird, um etwa beim Espresso die charakteristische Crema entstehen zu lassen.

Die Wassermenge lässt sich dabei individuell programmieren und damit an den eigenen Geschmack, aber auch an die eigenen Tassen anpassen – hier kann jeweils eine Menge zwischen 30 und 300ml gewählt werden.

Schließlich setzt Tchibo außerdem auf eine Abschaltautomatik, die das Gerät nach 9 Minuten in den Standby-Modus versetzt, der besonders wenig Energie verbraucht – trotzdem empfiehlt es sich, spätestens am Abend die Maschine über den seitlich angebrachten Netzschalter komplett abzuschalten.

Technik innen, durchdachte Details außen

Während im Inneren also die wichtigsten Features der Tchibo-Maschinen verbaut sind, haben sich die Produktdesigner des Kaffee-Riesen auch außen Gedanken gemacht und einige durchdachte Details verbaut.

Zunächst einmal fällt dabei der großzügige Wassertank auf, der trotz der recht geringen Gerätegröße 1l Wasser fasst, das in unter einer Minute aufgeheizt wird – das ist eine durchschnittliche Leistung und geht für diesen Preis vollkommen in Ordnung.

Um verschiedene Tassengrößen befüllen zu können, sind nicht nur entsprechende Wassermengen programmierbar – das Abtropfgitter lässt sich für verschiedene Tassen in der Höhe verstellen oder ganz entnehmen, so dass auch ein großer Kaffeepott bequem Platz findet.

Einfache Reinigung – doch die ist auch wichtig

Auch für die Reinigung der Cafissimo Pure hat sich Tchibo einiges ausgedacht – dazu gehört neben selbstverständlichen Möglichkeiten wie das Entnehmen von Tropfschale, Wassertank und Kapselauffangbehälter auch ein entnehmbarer Auslauf. Das ist eine Neuheit und wird von Tchibo bei der Cafissimo Pure zum ersten Mal verbaut.

Die Reinigung ist dann aber auch entscheidend, denn leider gilt es an einigen Punkten doch Kritik zu üben. Dazu gehört etwa der Auffangbehälter für gebrauchte Kapseln, in den es recht stark tropft und der dadurch immer etwas „überflutet“ ist – hier hätte man noch etwas nachbessern können, doch bei regelmäßiger Reinigung ist das kein großes Problem.

Ansonsten sind es Kleinigkeiten, die eventuell negativ auffallen könnten – dazu gehört etwa der kleine Deckel des Wassertanks, der bei Unachtsamkeit auch einmal in denselben hineinfallen kann oder der Verschlusshebel, der zwar solide, aber eben doch aus Kunststoff gefertigt ist.

An diesen Stellen merkt man der Maschine doch den geringen Preis an, auch wenn sie trotz der Tatsache, dass sie größtenteils aus Kunststoff gefertigt ist, doch einen ordentlich verarbeiteten und insgesamt grundsoliden Eindruck macht.

Mit der Cafissimo Pure bringt Tchibo ein echtes Einsteigergerät auf den Markt, das aber trotzdem durch einige innovative Features wie die drei verschiedenen Brühstufen oder den abnehmbaren Auslauf überzeugen kann – insgesamt also trotz kleiner Kritikpunkte aktuell wohl eine der attraktivsten Kapselmaschinen für Einsteiger, die auf dem Markt erhältlich ist.

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