Wir haben mittlerweile schon zwei Geräte aus der ElPresso Serie von Rommelsbacher genauer angeschaut und wollen uns heute den dritten Espressokocher vornehmen – der unterscheidet sich von den beiden anderen durch den Glasaufsatz und bietet sonst im Grunde genommen die gleichen Funktionen wie das Modell 66/E.

Weil es sich hier aber natürlich um ein anderes Gerät handelt, wollen wir uns auch das noch einmal anschauen und zusammenfassen, was hier für einen Preis von rund 70 Euro geboten wird – und was die Besonderheit an diesem Kocher ist.

Eines schon einmal zu Beginn: Wer alleine Espresso trinken möchte, ist beim kleinsten Modell der Serie, dem 364/E an der richtigen Stelle – alle anderen sollten an dieser Stelle weiterlesen, wenn sie einen formschönen elektrischen Espressokocher suchen.

Das Design

Designtechnisch unterschiedet sich dieses Modell von den anderen der Serie durch den Glaskörper, in dem am Ende der Espresso landet – der untere Teil ist natürlich wie gewohnt aus Edelstahl gefertigt, um dem Druck entsprechend standhalten zu können.

Ansonsten ist das Design zeitlos, elegant und passt in fast jede Küche – so, wie man das von Rommelsbacher eben gewohnt ist.

Das gleiche Bild zeigt sich auch bei der Verarbeitung: Hier ist die Qualität wie gewohnt gut und das Gerät solide – dass ein Elektrogerät nicht so lang hält wie ein Espressokocher für den Einsatz auf dem Herd ist klar, der 376/G macht aber auf jeden Fall einen solide Eindruck.

Die Funktionen

Was der Rommelsbacher 376/G kann, ist all das, was man von einem elektrischen Espressokocher erwartet: Er kocht Espresso – und schaltet sich hinterher automatisch ab.

Letzteres ist in unseren Augen einer der großen Vorteile des Geräts, ist es doch in Sachen Komfort und Sicherheit ein riesiger Pluspunkt – wo man bei einem Espressokocher auf dem Herd darauf achten muss, den Kaffee nicht zu verbrennen, schaltet sich der 376/G ganz einfach automatisch ab.

Das Funktionsprinzip eines solchen Espressokochers haben wir schon oft erklärt: Unten kommt das Wasser rein, darüber in den Einsatz das Kaffeemehl und schließlich wird alles verschraubt – durch den Wasserdampf entsteht beim Erhitzen Druck, der das Wasser durch das Steigrohr und das Kaffeemehl drückt, bis der fertige Espresso schließlich in der oberen Kanne landet.

Durch die Glaskanne kann man dieses Prinzip wirklich schön nachvollziehen – und sieht schon auf den ersten Blick, dass hier keine Crema auf dem Espresso landet. Es sollte aber mittlerweile klar sein, dass ein Espressokocher den dafür nötigen Druck einfach nicht aufbauen kann. Wer Crema will, braucht einen Siebträger oder Vollautomaten.

Produktfotos in der Übersicht

Die Bedienung

Hier können wir noch einmal darauf hinweisen, wie einfach ein solcher Kocher funktioniert:

Wasser (350ml maximal) und Kaffeemehl (Sieb für 3 oder 6 Tassen) einfüllen, alles verschrauben, das Gerät auf die Bodenplatte stellen und einschalten – der Rest funktioniert von ganz allein.

Insgesamt ist die Bedienung damit nicht viel schwerer als die eines Wasserkochers – an den der Rommelsbacher 376/G auch erinnert.

Schicker Espressokocher für gemütliche Kaffeerunden

Ob man nun zum 376/G mit Glaskanne greift oder zur Variante ganz aus Edelstahl ist eine reine Geschmacksfrage – in der Funktionalität unterscheiden sich beide Geräte nicht. Auch dieser Kocher von Rommelsbacher ist komfortabel, sicher und stabil und damit für den täglichen Einsatz perfekt geeignet.

Wer einen elektrischen Espressokocher sucht, der schnell durchläuft und bei Bedarf auch auf dem Tisch eine gute Figur macht, der ist bei den Modellen von Rommelsbacher auf jeden Fall richtig – und sollte doch einmal ein Problem auftauchen, ist der Kundendienst wirklich vorbildlich. Eine rundum gelungene Sache für italienischen Espresso-Genuss.

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