Espressokocher gibt es mittlerweile eine ganze Menge – längst ist das Original von Bialetti nicht mehr allein auf dem Markt und längst haben viele Hersteller auf den schlechten Ruf von Aluminium in den letzten Jahren reagiert und bauen ihre Kocher aus Edelstahl.

Zu diesen Herstellern gehört auch Rommelsbacher und liefert mit dem 364/E ElPresso mini einen Espressokocher ab, der für kleine Haushalte konzipiert ist.

Das E hinter dem Schrägstrich steht dabei für „elektrisch“ – und genau das ist die Besonderheit dieses Kochers, der damit weniger Energie verbraucht als ein Exemplar auf einer Herdplatte und dabei außerdem besonders schnell Espresso zubereiten kann.

Was den ElPresso mini sonst noch auszeichnet, haben wir uns einmal angeschaut – und natürlich wie gewohnt zusammengefasst.

Das Design

Hier setzt Rommelsbacher auf eine zeitlose Optik mit klaren Linien, viel Edelstahl und Kunststoffelementen nur an den Stellen, an denen sie aus Sicht der Funktionalität Sinn machen – nämlich dem Griff und der Bodenplatte.

Neben dem Design kann aber auch die Materialwahl überzeugen, denn Edelstahl hat nicht nur in Sachen Optik einen Vorteil.

Aluminium ist in den letzten Jahren bekanntlich immer wieder in die Kritik geraten, da ihm nachgesagt wird, verschiedene schwere Krankheiten zumindest zu begünstigen – und so haben viele Hersteller zusehends darauf verzichtet, Aluminium bei Produkten zu verwenden, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen.

Das ist wohl auch einer der Gründe, weshalb in den letzten Jahren auch die Konkurrenz von Bialetti, zu der Rommelsbacher mit dem 3364/3 definitiv gehört, zusehends an Zuspruch gewinnt. Hier ist aber natürlich auch einmal mehr das Design ein Grund.

Die Funktionen

rommelsbacher-eko-364Ein Espressokocher hat immer genau eine Funktion: Espresso zuzubereiten und zwar ohne dass man einen wuchtigen Kaffeevollautomaten oder Siebträger in die Küche stellen muss.

Dazu wird in den unteren Tank Wasser eingefüllt, in den Einsatz darüber Kaffeepulver und das Ganze, nachdem es gut verschraubt ist, erhitzt – der Wasserdampf drückt das Wasser durch das Kaffeepulver und oben läuft aus einem Steigrohr der fertige Espresso in den oberen Tank.

Mehr bietet auch der 364/E von Rommelsbacher nicht, mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Hitze hier elektrisch vom Kocher selbst erzeugt wird – nach dem gleichen Prinzip wie bei einem Wasserkocher.

Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Die Bedienung

Die fällt fast so einfach aus wie bei einem Wasserkocher: Wasser wird eingefüllt, Kaffeemehl in den gewünschten Einsatz – wahlweise für 2 oder 4 Tassen Espresso – gefüllt, das Ganze fest verschraubt und auf die Bodenplatte gestellt, die wie bei einem Wasserkocher beschaffen ist.

Das Gerät wird eingeschaltet, bereitet den Espresso zu und schaltet sich anschließend automatisch wieder ab – das ist natürlich nicht nur in Sachen Komfort praktisch, sondern trägt auch zur Sicherheit bei.

Ist der Espresso dann einmal zubereitet, kann die ganze Kanne von der Bodenplatte abgenommen und der Espresso so einfach eingeschenkt oder die Kanne auf den Tisch gestellt werden – ganz so wie all die Espressokocher, die auf dem Herd funktionieren.

Der passende Espressokocher für kleine Haushalte

Der 364/E zeichnet sich durch eine kleine Füllmenge von maximal 250ml Wasser und entsprechende Einsätze für 2 oder 4 Tassen Espresso aus – und ist damit für kleine Haushalte besonders gut geeignet.

Das zeitlose Design, die schnelle Zubereitung des Espresso und die automatische Abschaltung sind Punkte, die den Rommelsbacher ElPresso mini zum soliden Kocher machen – der zu einem angemessenen Preis von rund 60 Euro zu haben ist.

Insgesamt das passende Gerät für kleine Haushalte, die zum Zubereiten von Espresso nicht auf einen Siebträger oder Vollautomaten zurückgreifen wollen.

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