Die Frage wie lange ein Kaffeevollautomat hält, lässt sich nur sehr schwer pauschalisieren. Doch grundsätzlich gilt, wie bei fast allen elektrischen und mechanischen Geräten auch, dass der wichtigste Faktor zum Lebensdauer, der Nutzer selbst ist. Im Falle des Kaffeevollautomaten, ist zum Beispiel entscheidend wie viele Tassen sich der Kaffeegenießer am Tag gönnt.

Wie lange lebt ein Kaffeevollautomat?

Wie lange lebt ein Kaffeevollautomat?

Es ist recht nachvollziehbar, dass der Kaffeevollautomat, welcher nur eine Tasse am Tag zubereiten muss, zeitlich eine höhere Lebenserwartung hat, als der Vollautomat im Großraumbüro mit einem Arbeitspensum von zwei Dutzend Tassen pro Tag. Der Grund hierfür ist, dass ein Kaffeevollautomat über eine Vielzahl an Komponenten die durch die Benutzung verschleißen werden. Die besten Beispiele sind hier das Mahlwerk, die Brühgruppe und die Pumpe. Sicherlich ist die Geschwindigkeit des Verschleißes auch eine Frage der Qualität, doch lässt er sich auch bei den Hochwertigsten Kaffeevollautomaten nicht vollständig umgehen. Die Abnutzung des Mahlwerkes hängt so zum Teil davon ab, ob ein Mahlwerk aus einer Stahllegierung verwendet wird, oder eines aus Keramik. Letzterem wird nachgesagt, dass es etwas langlebiger ist als die konventionellen Kegel- und Scheibenmahlwerke aus Stahl. Da der hierbei allerdings auch die Verarbeitungsqualität der Kaffeevollautomaten eine Rolle spielt, lässt sich diese Aussage nicht pauschalisieren.

Die regelmäßige Wartung zur Verlängerung der Lebensdauer

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt wird ebenfalls durch den Verbraucher selbst bestimmt. Die Wartung. Je nach Hersteller sind für unterschiedliche Baugruppen, verschiedene Wartungsintervalle vorgesehen. Hierbei werden abgenutzte und nicht mehr fehlerfrei arbeitende Komponenten ausgetauscht, oder in seltenen Fällen auch instandgesetzt. Diese Wartungen sind absolut notwendig, um die Lebensdauer zu erhöhen. So können fehlerhaft arbeitende Baugruppen nicht nur die Qualität des fertigen Kaffees maßgeblich negativ beeinflusse, sondern auch das komplette Gerät beschädigen.

Bei vielen Geräten lassen sich die wichtigsten Wartungen, wie die Reinigung der Brühgruppe, oder auch das häufiger notwendige Entkalken, vor Ort durch den Nutzer selbst durchführen. Der Arbeits- und Zeitaufwand ist meist relativ gering. Einige Hersteller lassen sich die Geräte in regelmäßigen Intervallen einschicken und übernehmen die Wartung selbst im Werk. Diese Variante ist zwar einerseits etwas kostenintensiver, jedoch darf sich der Verbraucher sicher sein, dass das Gerät auch professionell behandelt wurde und die Funktion wieder sichergestellt ist.Schlussendlich wird die Lebensdauer also maßgeblich durch den Benutzer selbst bestimmt. So kann sich dieser, bei regelmäßiger Wartung und Tausch der Verschleißteile, viele Jahre lang, über einen frisch zubereiteten Kaffee und aromatischen Kaffee seiner Wahl freuen.

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