machine serving espresso coffee in a cup

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Für Singlehaushalte und Gelegenheitskaffeetrinker lohnt es sich oft nicht, eine ganze Kanne Kaffee aufzubrühen – und für kleinere Portionen eine Filterkaffeemaschine anzuwerfen, ist wenig effizient.

Gut also, dass es mit Kaffeepads und – Kapseln zwei Möglichkeiten gibt, schnell und einfach eine einzelne Tasse zuzubereiten und zu genießen.

Zwischen den beiden Varianten ist in den letzten Jahren ein regelrechter Wettstreit ausgebrochen und die Anhänger der einzelnen System streiten darüber, ob nun der Kaffeegenuss aus den flachen Pads oder den kleinen Kapseln größer ist – wir sind ganz unvoreingenommen an diese Frage herangegangen und wollen heute einmal die Stärken und Schwächen der beiden Maschinentypen vergleichen.

Der große Unterschied zwischen Kapseln und Pads

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Padmaschinen arbeiten mit wenig Druck, aber mehr Wasser, so dass ein dem Filterkaffee ähnliches Heißgetränk entsteht. Foto: © Sonja Calovini / Fotolia.com

Bevor wir die beiden Systeme miteinander vergleichen können, müssen wir zunächst einmal den entscheidenden Unterschied aufzeigen – denn der wird am Ende darüber entscheiden, welche Maschine für den geneigten Kaffeetrinker besser geeignet ist.

Während Kapselmaschinen mit hohem Druck arbeiten und damit einen Espresso mit Crema und teilweise entsprechende Kaffeegetränke wie Latte Macchiato zubereiten können, wird der Kaffee in Padmaschinen mit wenig Druck, aber mehr Wasser zubereitet, so dass ein dem Filterkaffee ähnliches Heißgetränk entsteht.

Kapseln oder Pads – was ist günstiger?

Ein großer Vorteil von Kaffeepads: Die kleinen, runden Beutel haben eine genormte Größe, so dass jedes Pad in jede Padmaschine passt – deshalb bieten nicht nur die großen Kaffeehersteller, sondern auch Discounter Pads an, die entsprechend deutlich günstiger zu bekommen sind.

Bei Kapselmaschinen sieht das etwas anders aus, denn hier setzt jeder Hersteller auf eine etwas andere Form und bietet die Kapseln entsprechend teurer an – mittlerweile werden allerdings etwa für die Nespresso-Maschinen schon günstige Alternativen angeboten, so dass der Preis hier langsam, aber stetig sinkt.

Generell kann man damit rechnen, dass eine Tasse aus einer Kapselmaschine gut doppelt so teuer ist wie ein Kaffee aus einer Padmaschine.

Große Auswahl oder große Frische?

Das ist – etwas überspitzt dargestellt – eine weitere Frage, die sich jeder Kaffeetrinker vor der Entscheidung zwischen Kapselmaschine und Padmaschine stellen muss.

Durch die Normgröße der Pads steht jedem Kaffeetrinker eine riesige Auswahl verschiedener Kaffeesorten und Aromen zur Verfügung, so dass problemlos alle paar Tage oder Wochen ein neuer Kaffee ausprobiert werden kann – bei Kapseln dagegen legt man sich durch die eben angesprochenen Unterschiede auf einen Hersteller und damit auf eine begrenzte Anzahl Aromen fest.

Coffe pods

Kapselmaschinen arbeiten mit hohem Druck und damit können einen Espresso mit Crema und teilweise entsprechende Kaffeegetränke wie Latte Macchiato zubereiten. Foto: © Fabio Balbi / Fotolia.com

Kapseln haben dafür den Vorteil, dass der Kaffee in ihnen bis kurz vor dem Aufbrühen luftdicht verpackt ist und so sein volles Aroma behält – entsprechend aromatischer ist am Ende das Ergebnis.

Auch die Umwelt ist ein Faktor

Nicht zuletzt kann man bei der Entscheidung auch ökologische Überlegungen anstellen: Während Pads in die Biotonne dürfen, bestehen die Kapseln aus Plastik, so dass hier eine große Menge Müll anfällt – in Sachen Umwelt sind die Pads deshalb die verantwortungsvollere Wahl.

Am Ende ist vor allem der individuelle Geschmack der ausschlaggebende Punkt bei der Entscheidung: Wer gerne Filterkaffee trinkt, der ist mit Pads gut beraten, Espresso-Liebhaber kommen an einer Kapselmaschine nicht vorbei. Preis, Auswahl und Umweltaspekte sind dabei zweitrangig, können aber im Zweifel die Entscheidung erleichtern.

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