Wer eine günstige, programmierbare Kaffeemaschine sucht, der wird früher oder später auf Clatronic und die Ka 3482 stoßen – schließlich wird hier für nicht einmal 40€ scheinbar genau das geboten, was man sich von einer solchen Maschine wünscht.

Sieht man sich das Ganze dann genauer an, fallen neben dem recht schicken Design auch die vielen, fast durchgehend positiven Erfahrungsberichte auf – wen das alles noch nicht überzeugt, für den wollen wir an dieser Stelle noch einmal auf alle wichtigen Aspekte eingehen.

Denn der Clatronic KA 3482 hat viele Stärken, aber auch einige kleine Schwachpunkte – ob man die angesichts des günstigen Preises verschmerzen kann, haben wir uns gefragt und das Ganze einmal genauer unter die Lupe genommen.

Aber zuerst: Harte Fakten

Schauen wir uns doch erst einmal an, was die KA 3482 von Clatronic überhaupt mitbringt:

Da wäre zunächst einmal ein Tank mit 1,7l Fassungsvermögen, so dass bis zu 15 Tassen Kaffee gebrüht werden können – die landen dann in der Glaskanne, die wiederum auf einer Warmhalteplatte steht. Das klassische Prinzip eben, nur dass hier zum Strom sparen die Platte nach 40 Minuten automatisch abgeschaltet wird.

Als Filter kann wahlweise ein Permanentfilter oder Papierfilter verwendet werden – ersterer produziert weniger Müll, letzterer siebt auch sehr feine Pulver zuverlässig aus. Das ist gerade dann wichtig, wenn fertig gemahlenes Pulver verwendet wird, denn das ist für Filterkaffee meist feiner gemahlen, als man es frisch machen würde.

Schickes Design trotz viel Kunststoff

Clatronic KA 3482 KaffeeautomatVon Kaffeemaschinen um 40 Euro erwartet man natürlich kein preiswürdiges Design, aber natürlich sollte die Kaffeemaschine in der Küche trotzdem einen ordentlichen Eindruck hinterlassen – und das kann die Clatronic KA 3482 definitiv.

Sie ist zwar fast komplett aus schwarzem Kunststoff gefertigt, das wirkt in Verbindung mit der Vorderseite mit Edelstahlelementen allerdings recht wertig.

Die Verarbeitung stimmt angesichts des Preises ebenso, auch wenn man natürlich nicht erwarten kann, hier eine Maschine zu erhalten, die einen ein Leben lang begleitet.

Die Einstellungsmöglichkeiten: Beschränkt, aber ausreichend

Die KA 3482 wird als „Kaffeeautomat“ beworben. Der einfache Grund dafür: Man kann die Maschine in einem Zeitfenster von 24 Stunden programmieren, so dass sie zur Wunschzeit den Kaffee frisch aufbrüht.

Der klassische Einsatzzweck: Man füllt abends Kaffeemehl in den Filter, stellt den Timer über die Knöpfe auf die Zeit, zu der man morgens aufsteht und wird so durch den Duft von frischem Kaffee geweckt – da steht man doch noch lieber auf.

Etwas nervig empfinden viele die Tatsache, dass nach dem Einstellen des Timers ein blaues Licht blinkt – wer die Kaffeemaschine aber nicht gerade im Schlafzimmer stehen hat, wird das zumindest nachts nicht mitbekommen.

Der Kaffee: Schnell und heiß

Die Clatronic ist von Werk aus eine recht schnelle Maschine – einige Nutzer berichten etwa von nicht einmal 10 Minuten, bis volle 15 Tassen Kaffee aufgebrüht sind. Wer die Maschine pflegt, wird dann auch dauerhaft eine schnelle Maschine sein Eigen nennen.

Heiß ist der Kaffee auch, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte, es aber leider nicht immer ist – deshalb erwähnen wir es hier noch einmal kurz.

Eine solide Maschine zum fairen Preis

Wer für schmales Geld eine Maschine mit Timer sucht, der wird bei der Clatronic KA 3482 fündig – die ist zwar sicher nicht perfekt, macht aber das, wofür sie gedacht ist, vollkommen zuverlässig.

Wie gut der Kaffee am Ende schmeckt, ist ohnehin eine Frage des richtigen Kaffeemehls – die Maschine steht auf der Suche nach höchstem Genuss definitiv nicht im Wege.

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