Espresso, wie ihn die Italiener trinken – da denken wohl die meisten an große Siebträger und einen Barista, der dank jahrelanger Erfahrung mit jedem Zug am Hebel einen Espresso mit perfekter Crema in die Tasse zaubert.

Und sicher, das gehört zu Italien – aber die meisten Italiener trinken auch zuhause gerne Espresso und haben dort keineswegs einen eigenen Siebträger stehen.

Stattdessen sind Espressokocher eines der verbreitetsten Küchenwerkzeug im Land des Kaffees – und genau einen solchen bietet Cilio mit dem Modena.

Bei diesem Espressokocher stimmt aber nicht nur die Zubereitung, auch das Design ist elegant und ein echter Hingucker, der gerne auch auf den Kaffeetisch darf. Und dabei macht Cilio mit dem Kocher einiges besser als die legendäre, in Italien weit verbreitete Bialetti Moka Express.

Grund genug, sich das Ganze einmal genauer anzuschauen – und zu zeigen, weshalb das 90 Euro teure Stück jeden Cent wert ist.

Klassische Zubereitung ohne Crema – aber mit durchdachten Änderungen

Der Espresso aus dem Espressokocher ist eigentlich gar kein richtiger – schließlich baut sich im Kocher nicht der nötige Druck auf, um die typische Crema eines „echten“ Espresso zu entwickeln.

Das Funktionsprinzip ist eben einfach: Unten kommt Wasser rein, das beim Erhitzen durch den Dampfdruck in eine Röhre nach oben und durch das Kaffeemehl gepresst wird – oben läuft es dann über und der fertige Espresso landet im oberen Teil des Kochers.

Und genau bei diesem Überlauf hat Cilio im Vergleich zu einigen anderen Herstellern eine kleine Änderung vorgenommen: Damit der Espresso nicht mit Druck gegen den Deckel schießt oder herausspritzt, wenn man diesen öffnet, gibt es am oberen Ende der Röhre einen kleinen Deckel, durch den der Espresso genau da landet, wo er soll und nicht überall auf der Herdplatte, wie das bei manchen Kochern der Fall ist.

Kocher aus reinem Edelstahl

Vom Planboden bis zum Deckel besteht der Cilio Modena Espressokocher komplett aus Edelstahl – selbst der Griff ist aus Edelstahl gefertigt, wird aber dank klein gehaltener Kontaktpunkte beim Brühen des Espresso nur leicht warm.

Auch der Deckel ist komplett aus Edelstahl gefertigt – damit der Griff am Deckel nicht zu warm wird und um das Überlaufen zu verhindern, ist der Deckel doppelwandig .

Die Kanne sieht so nicht nur schick aus, sondern ist auch extrem robust und kann auf allen Hitzequellen genutzt werden – egal ob Gasherd, Ceranfeld oder Induktionskochfeld. Bei letzterem ist die einzige Voraussetzung, dass das Kochfeld den Kocher erkennt, der noch einmal kleiner ist als ein kleiner Topf. Das sollte allerdings in den meisten Fällen funktionieren, denn es gibt keine extrem kleinen Versionen: Eine für vier und eine für sechs Tassen Espresso.

So viel Geld für eine Blechkanne?

Die Frage stellt sich sicher der ein oder andere – aber die Cilio Modena ist nicht weniger als einer der besten Espressokocher, den man aktuell für Geld kaufen kann: Komplett aus Edelstahl gefertigt, schickes Design, Schwächen anderer Espressokocher wie das ungewollte Überlaufen ausgemerzt und eine Qualität, die dank dickwandigen Edelstahls und hoher Verarbeitungsqualität ein Leben lang halten kann, wenn man sie richtig pflegt.

Damit bleibt am Ende ein extrem positiver Eindruck zurück und die Gewissheit, dass man diesen Kocher ohne Einschränkung jedem empfehlen kann, der bereit ist, für richtig gute Qualität einen angemessenen Preis zu zahlen.

Wer es etwas günstiger, aber in ähnlicher Qualität haben möchte, der schaut sich beim gleichen Hersteller um: Der Cilio „Aida“ ist ebenfalls komplett aus Edelstahl gefertigt und die etwas günstigere Variante.

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