rowenta Rowenta ist eine der älteren deutschen Marken rund um Haushaltsgeräte, deren Geschichte bereits 1884 beginnt – damals noch als Hersteller von Schnallen und Beschlägen für die Gürtelindustrie in der Region rund um Offenbach am Main. Auch der Name des Unternehmens lautete zunächst anders, nämlich Weintraud & Comp. Mittlerweile ist Rowenta längst nicht nur in Deutschland zuhause, sondern produziert und verkauft Haushaltsgeräte in ganz Europa und den USA – und dabei findet sich im Sortiment fast alles, was man an elektrischen Geräten im Haushalt brauchen könnte. Darunter sind mittlerweile auch einige Kaffeemaschinen – aber schauen wir uns doch zunächst einmal noch kurz die Unternehmensgeschichte an.

Rowenta – eine lebhafte Geschichte

Im Jahre 1909 tauchte der Markenname Rowenta, der aus dem Namen des Gründers, Robert Weintraud, zusammengesetzt wurde, das erste mal auf. Kurze Zeit später begann Rowenta dann mit der Produktion von Haushaltsgeräten. Toaster, Bügeleisen oder Kaffeemaschinen produzierte der Hersteller schon seit kurz nach dem ersten Weltkrieg, im zweiten Weltkrieg wurde das Werk in Offenbach durch Bomben zerstört. Nach dem Wiederaufbau geht die Geschichte dann ebenso bewegt weiter: Zwischen 1963 und 1988 wurde Rowenta immer wieder von verschiedenen Unternehmen gekauft und wurde dabei zwischenzeitlich von verschiedenen US-amerikanischen Unternehmen gehalten. Seit 1988 hat schließlich die französische „Groupe SEB“ Rowenta aufgekauft. Produziert wird dabei längst nicht mehr nur in Deutschland und natürlich auch nicht allein in Europa – gerade die Produktion der niedrigpreisigen Produkte wurde teilweise nach Asien verlegt. „Made in Germany“ ist bei Rowenta deshalb längst nicht mehr auf allen Produkten zu finden – in der heutigen Zeit ist das aber ja wirklich keine Seltenheit.

Kaffeemaschinen von Rowenta: Einfach und elegant

Wer sich einmal das Sortiment von Rowenta anschaut, der sieht: Hier gibt es vom Staubsauger bis zum Fön wirklich alle möglichen Haushaltsgeräte. Klar, dass dann im Vergleich zu spezialisierten Herstellern das Sortiment in einzelnen Kategorien weniger breit gefächert ist. Das zeigt sich auch bei den Kaffeemaschinen: Hier bietet Rowenta genau 4 Geräte, die allesamt einfache Filterkaffeemaschinen sind – eben das, was im durchschnittlichen Haushalt zu finden ist. Große Ausstattung ist dann auch nicht zu erwarten – es gibt eine Abschaltautomatik und die Maschinen sind allesamt mit Isolierkannen ausgestattet, an dieser Stelle hört die Liste aber auch schon wieder auf.

Design als zentrales Kaufargument

Da die Ausstattung wirklich nicht außergewöhnlich ist, muss das Kaufargument ein anderes sein – und das ist im Fall von Rowenta Kaffeemaschinen definitiv das Design. Die Geräte sehen allesamt hochwertig und schick aus, wobei gerade die mattschwarz gehaltene Variante optisch überzeugen kann. Preislich liegt Rowenta dabei im Mittelfeld, werden doch Preise von rund 90 Euro empfohlen, die angesichts der Ausstattung etwas hochgegriffen wirken – die hochwertigen Materialien rechtfertigen den Preis bei genauerem Hinsehen aber definitiv.

Rowenta – Kaffeemaschinen für den Durchschnittsverbraucher

Echte Kaffee-Enthusiasten, die mit Siebträgern hantieren oder Vollautomaten programmieren, werden beim Anblick des Sortiments von Rowenta sicher enttäuscht sein – der durchschnittliche Kaffee-Trinker dagegen wird sich am schicken Design der Filterkaffeemaschinen erfreuen. Und genau für diese Zielgruppe sind die Kaffeemaschinen – und im Grunde genommen auch alle anderen Haushaltsgeräte von Rowenta – gemacht: Stilbewusste Durchschnittsnutzer, die zu einem angemessenen Preis ein schickes Design und hochwertige Materialien suchen. Für den morgendlichen Kaffee und die gemütliche Zusammenkunft mit der Familie reichen auch die Modelle von Rowenta nämlich voll und ganz aus und sind dabei ein echter Hingucker.