Test:

Hier kommt das Nachfolgemodell der Mokka Express aus dem Hause Bialetti. Deshalb widmen wir uns dem Bialetti Venus Mokka Test und wollen sehen, ob die für Induktionsherde entwickelte Modellreihe ebenso gut ist wie das Original „Mokka-Express“ (den es natürlich parallel auch noch gibt).

Das Aussehen ist modern, und hat nicht mehr viel mit dem Original zu tun, das seinen achteckigen Charakter über Jahre behalten hatte. Geblieben ist der ergonomische Griff. Der Durchmesser des Bodens beträgt etwas über 12 Zentimeter – der Kocher kann auf Induktionsherden benutzt werden, aber auch auf Gas. Nachteilig bei dieser Art von Kochern fällt auf, dass man sie nicht unmittelbar nach Gebrauch wieder auffüllen kann, weil das Abschrauben des Unterteiles erst möglich wird, wenn es etwas abgekühlt ist.

Die Bialetti Venus Mokka Kaffeemaschine sollte ebenfalls ein paarmal ausgekocht werden, also man kocht Kaffee, den man dann wegschüttet, damit der Neu-Geschmack verschwindet. Das steht aber auch in der Bedienungsanleitung.

Ausstattung:

Bei dem Original Mokka-Express war der Nachteil, dass die Maschine aus Alu bestand und deshalb nicht in den Geschirrspüler durfte. Das hat sich nun geändert. Die Venus Mokka wurde aus Edelstahl gefertigt und kann somit in den Geschirrspüler, was viele Nutzer freuen dürfte. Ein Kaffeevollautomat ist es nicht – man kann eben nur Espresso damit brühen. Was allerdings möglich ist: man kann, nachdem der Espresso fertig ist, selbst Milchkaffee und Latte Macchiato herstellen. Das Verhältnis von Preis und Leistung ist okay, und wer vor dem Kauf noch mehr Infos möchte, kann sich auf der Homepage des Unternehmens oder bei Amazon umschauen.

Spezifikation:

Generelles:

Leistung: entfällt

Pumpendruck: entfällt

Milchaufschäumer: nein

Kapazität des Bohnenbehälters: entfällt

Kapazität des Wasserbehälters: ca. 600 Milliliter

Kapazität des Kaffeesatzes: etwa 50 Gramm

Mahlgrad einstellbar: entfällt

Material Mahlwerk: entfällt

Kann mit Kaffeepulver betrieben werden: ja. Die Mokka-Venus wird ausschließlich mit Kaffeepulver betrieben, welches man idealerweise unmittelbar vorher aus der Kaffeemühle nimmt.

Bedienung:

Tastenanzahl: keine

LED: nein

Übersichtlichkeit gut: ja

Kaffeeauslauf höhenverstellbar: nein

Brühgruppe kann entfernt werden: entfällt

Reinigungsdurchlauf/Entkalkung: nein, allerdings ist Reinigung im Geschirrspüler möglich

Automatische Zweitassenfunktion: nein, es sind bei voller Nutzung 10 kleine Mokkatassen im Behälter

Gerätedaten:

Abmessungen: 15 x 13,5 x 25,4 cm

Gewicht: rund ein Kilogramm

Farbe: silberfarben, glänzend

Fazit und Ergebnis des Tests:

Der Bialetti Venus Mokka mit Fassungsvermögen 600 ml ist eine Weiterentwicklung des Klassikers für Induktionskochfelder. Die Kaffeemaschinen der Firma Bialetti sind bekannt dafür, sehr guten Espresso herzustellen, der wie aus Italien schmeckt. Zu dieser Familie gehört auch dieses Modell, das nun allerdings nicht mehr aus Alu sondern auch Edelstahl hergestellt ist. Man füllt nach wie vor Wasser und Pulver hinein und setzt den gesamten Kocher auf eine Herdplatte.

Das Ergebnis ist unserer Meinung nach sehr gut, außerdem geht der Vorgang zügig voran und der Preis ist für die Leistung auch in Ordnung. Die Venus Mokka Kaffeemaschine hält, was sie verspricht und punktet mit Langlebigkeit und Qualität, wie man dies von Bialetti gewöhnt ist. Einzig zu bemängeln ist, dass beim sofortigen Einschenken nach dem Kochvorgang die Gefahr besteht, dass heißer Dampf austritt. Alles in Allem kann man aber nicht meckern – das Teil ist in Ordnung und produziert gut schmeckenden, heißen Espresso, und kann auf einem modernen Induktionskochfeld genutzt werden.

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