Weiße Kaffeemaschinen sind ein Fall für sich und kommen vielen Menschen nicht ins Haus – verständlich im Hinblick auf die Optik, schließlich sieht man an einer weißen Maschine jeden Fleck und das Gerät wirkt bei häufiger Benutzung deutlich schneller verbraucht als ein schwarzes Modell.

Trotzdem macht eine weiße Maschine natürlich in der ein oder anderen Küche optisch eine bessere Figur – und deshalb wollen wir uns heute einmal der Rowenta CT 3801 zuwenden.

Die fast ganz in weiß gehaltene Maschine ist Nachfolger einiger Rowenta-Modelle, die für jahrelange Haltbarkeit bekannt sind – wie das bei der CT 3801 aussieht, wollen wir uns im Folgenden einmal anschauen.

Das Design

Hier hat Rowenta wirklich voll und ganz auf glänzendes Weiß gesetzt – lediglich der Ring rund um den Auslauf ist in Silber abgesetzt.

Die Kaffeemaschine ist dabei nahezu komplett aus Kunststoff gefertigt, was ihr einen alles andere als hochwertigen Touch verleiht – weißer, glänzender Kunststoff ist eben nicht unbedingt geeignet, um eine edle Optik zu erzielen.

Dennoch ist die Verarbeitung an sich solide, auch wenn es kleine Schwachpunkte wie etwa die fummelige, weniger stabile Halterung des Filterhalters gibt.

Die Funktionen

Funktionen hat die Rowenta CT 3801 genau zwei: Zuerst kocht sie auf Knopfdruck Kaffee, dann schaltet sie sich nach einiger Zeit automatisch ab – und das war es dann auch schon.

Weitere Funktionen gibt e nicht und braucht es in den meisten Fällen wohl auch nicht – wer einfach nur heißen Kaffee kochen will, der braucht keine Maschine mit unzähligen Einstellungsmöglichkeiten.

Da keine Warmhalteplatte vorhanden ist, wird die Heizung ausgeschaltet, wenn der Brühvorgang abgeschlossen ist – die LED am Knopf leuchtet allerdings noch so lange weiter, bis die Abschaltautomatik greift.

Produktfotos in der Übersicht

Die Bedienung

Hier kommt ein Punkt, der sehr zwiegespalten ist – und es gibt ein Problem, dass durch die weiße Farbe besonders ausgeprägt ist und ein wirklicher Kritikpunkt ist: Die Wasserstandsanzeige lässt sich nur im optimalen Licht ablesen. Wer morgens im Halbdunkel Kaffee kochen will oder nicht richtig sieht, der wird an der Maschine kaum Freude haben.

Gut gelöst ist dafür die große Öffnung des Wassertanks, über die bis zu 1,25l Wasser unkompliziert eingefüllt werden können.

Die Möglichkeit, den Filterhalter zu entnehmen, ist gerade im Hinblick auf die Hygiene ein entscheidender Vorteil. Auch hier ist allerdings Vorsicht geboten – denn natürlich führt bei einer aus Kunststoff gefertigten Maschine zu viel Kraft dafür, dass empfindliche Stellen schnell brechen.

Die Thermokanne

Hierfür müssen wir Rowenta einmal mehr loben, denn die Thermokanne macht genau das was sie soll: Sie hält den Kaffee über mehrere Stunden schön heiß.

Im Vergleich zu einer Warmhalteplatte spart eine Thermokanne natürlich Energie, kann den Kaffee nicht verbrennen und ist damit für Geldbeutel, Geschmack und Umwelt die bessere Lösung – deshalb greifen immer mehr Hersteller darauf zurück.

Solide Maschine mit kleinen Schwachpunkten

Bevor wir auf die Schwächen eingehen, müssen wir eines festhalten: Die CT 3801 von Rowenta macht das, was sie soll – nämlich täglich heißen Kaffee kochen – ausgezeichnet und bei pfleglichem Umgang wohl auch über viele Jahre hinweg, wenn man sich die Erfahrungsberichte im Netz einmal anschaut.

Dass dann der Filterhalter etwas fummelig ausgehangen wird, darüber kann man hinwegsehen. Ein großes Problem ist dagegen die schlechte Ablesbarkeit des Wassertank-Füllstands. An dieser Stelle ein kleiner Tipp von uns für all die, die die Maschine schon besitzen: Eine wasserfeste LED an die Unterseite des Deckels kleben erleichtert das Ablesen.

Alle anderen können sich auch einmal die schwarze Variante (CT 3808) anschauen, bei der der Füllstand besser zu erkennen ist. Insgesamt eine solide Maschine, deren Schwachpunkte jeder für sich selbst abwägen sollte.

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