Wer sich für den Kauf eines Kaffeevollautomaten interessiert, sollte sicherlich daran denken, dass diese Art der Maschine wundervollen Kaffee und weitere Variationen herstellen kann, dass aber immer nur Einzelportionen entstehen. Ist also das Gerät für den eigenen Haushalt geplant und man erwartet gelegentlich mehrere kaffeetrinkende Gäste, sollte eine Filterkaffeemaschine weiterhin vorhanden sein. Es ist sehr unbefriedigend, wenn man für jede Person einzelne Tassen herstellen muss.

Mahlwerk und Pumpendruck beeinflussen den Kaffeegeschmack

Vor dem Kauf unbedingt informieren und Testberichte lesen

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Im Gegensatz zur herkömmlichen Filterkaffeemaschine produziert ein Vollautomat die für jeden einzelnen Brühvorgang erforderliche Menge an Kaffeepulver selbst frisch aus ganzen Bohnen. Empfehlenswert ist hier ein Keramikmahlwerk, da dieses verschleissfrei ist und keine eigene Wärme entwickelt, die schon einen Teil des Aromas verfliegen lässt. Das mit einem Druck von 7,5 bis 9 bar durch das Kaffeemehl gepresste Wasser löst die darin enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe, sorgt für die gewünschte „Crema“ und den perfekten Geschmack. Die den meisten Kaffeevollautomaten beigefügte Milchaufschaumvorrichtung ermöglicht zusätzliche Kaffeespezialitäten, wie Cappucino oder auch Latte Macchito.

Leichte Bedienung und Reinigung sind Kaufempfehlungen

Wie bei allen Geräten, die mit Wasser arbeiten, ist es auch bei den Kaffeevollautomaten von entscheidender Wichtigkeit, dass die Reinigung einfach und leicht verständlich durchgeführt werden kann, damit auch mehrere Nutzer einer Maschine unabhängig voneinander diese erledigen können. Das im Trinkwasser enthaltene Kalk würde sich im Laufe der Zeit ansonsten an den Bestandteilen der Brühgruppe oder der Auslaufdüse festsetzen und diese zerstören. Am einfachsten erfolgt eine Reinigung, wenn die Brühgruppe (und diese optimalerweise aus Metall und nicht aus Kunststoff) mit wenigen Handgriffen aus dem Gerät entnommen werden kann und dann entweder von Hand oder im Geschirrspüler gepflegt wird. Generell spricht für jeden Vollautomaten, wenn so viele Metallteile wie möglich eingebaut wurden. Bei dem erzeugten Druck oder der entwickelten Hitze kann ein Verziehen von Kunststoffteilen nicht immer verhindert werden.

Um diese Selbstbedienungsautomaten, die nach Art der Espresso-Methode Kaffee und seine Variationen produzieren, wie selbstverständlich nutzen zu können, sind unterschiedlichste Erleichterungen vorgesehen, die den Kaufpreis beeinflussen. So gibt es zahllose Spezialitätenprogramme, die über ein elektr. Bedienfeld per Fingerdruck abgerufen werden können und die Maschine produziert das gewünschte Getränk. Ein höhenverstellbarer Getränkeauslauf ermöglicht das leichte Unterstellen von der Espressotasse bis zum Latte Macchiato-Glas und verhindert das Umherspritzen. Reinigungs- und Entkalkungsprogramme, insbesondere für die Milchzusetzung, geschehen auf Knopfdruck. Ein Wassertank sollte mindestens 1,5 l fassen und der Tresterauswurf 10 Portionen Kaffeemehl. Wir empfehlen, sich vor Kauf unbedingt unseren Kaffeevollautomat Test durchzulesen, um das optimale Modell zu finden.

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