Unter der Bezeichung ES85EUSET bietet Graef ein Set an, das aus dem namengebenden Siebträger ES 85 und der Kaffeemühle CM800 besteht und damit alles für den Einstieg in die Welt der Siebträger mit sich bringen soll.

Da wir uns dem Siebträge im Einzelnen auch noch einmal in einem separaten Test gewidmet haben, wollen wir an dieser Stelle nur das Wichtigste zusammenfassen und näher auf die Kaffeemühle Graef CM 800 eingehen.

Für aktuell rund 480 Euro bekommt man beide Geräte im Set, so dass es sich hier klar um ein Set für Einsteiger handelt – und in dieser Hinsicht wollen wir auch auf die einzelnen Funktionen eingehen.

Solider Siebträger für den Einstieg

Als Einkreis-Thermoblock-System ist der Graef ES 85 schnell aufgeheizt und wechselt noch schneller zwischen Brühtemperatur und Dampf, dafür schwankt die Brühtemperatur am Ende aber auch eher als bei einer Maschine mit Kessel – die Entscheidung ist Geschmackssache.

Die Pumpe arbeitet mit 16 bar, was sich für einen Espresso mit feiner Crema bewährt hat und auch der Dampfdüse ausreichend Druck verleiht.

Überzeugen können an der ES 85 dann auch die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten,die schicke Optik, der Profi-Siebträger und Funktionen wie Pre-Infusion oder Puck-Entwässerung.

Insgesamt also all das, was ein Einsteigergerät bieten sollte und noch ein bisschen mehr – wer es genauer wissen möchte, schaut unsere Einzeleinschätzung der ES 85 an.

Kegelmahlwerk für optimale Ergebnisse

Ob ein Scheiben- oder Kegelmahlwerk überzeugender ist, darüber scheiden sich die Geister – klar ist aber, dass beide Varianten das Ergebnis liefern können, das man für einen perfekten Espresso braucht: Schön feines Kaffeepulver.

Graef entscheidet sich bei der CM 800 für ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl mit langsam laufendem Motor, das die Bohnen so besonders schonend mahlen soll – und das sich natürlich auch so fein einstellen lässt, wie sich das für eine Kaffeemühle gehört.

Auf eine stufenlose Verstellung muss man verzichten, allerdings sollten 40 Mahlgrade zwischen extrem fein für Espresso und recht grob für Filterkaffee für die allermeisten Hobby-Barista ausreichen.

Den für die Graef Es 85 Espressomaschine nötigen feinen Mahlgradbereich schafft die CM 800 auf jeden Fall problemlos.

Produktfotos in der Übersicht

Auch optisch ein gutes Set

Während der Graef Profi-Set plus ES85 Siebträger-Espressomaschine in silbern lackiertem Aluminium-Druckguss daherkommt, überzeugt auch die Graef CM 800 dank silberner Außenhaut. Beide Geräte sind zum Großteil in Silber gehalten, Details sind schwarz abgesetzt.

Der Kunststoff-Bohnenbehälter der CM 800 ist dabei zwar dunkel getönt, ermöglicht aber trotzdem auf den ersten Blick das Erkennen des Füllstandes – bei 350g Kapazität muss aber natürlich nicht ständig nachgefüllt werden, wenn nur Espressi zubereitet werden.

Einfache Bedienung als Grundkonzept

Der Preis zeigt schon, dass es sich um ein Set für Einsteiger handelt – und entsprechend ist die Bedienung so ausgelegt, dass auch Einsteiger die grundlegenden Funktionen schnell erlernen.

Das Programmieren der übersichtlichen Funktionen ist wenig kompliziert, die Bedienung der Espressomaschine im Alltag ohnehin nicht und die Mühle mahlt automatisch, sobald der Siebträger eingehangen wird – einfacher kann Espressozubereitung mit einem Siebträger zwar immer noch sein, bei diesem Funktionsumfang kann man sich in Sachen Bedienfreundlichkeit aber nicht beschweren.

Ein gutes Set für den Einstieg

Profis wird das Graef „Profi-Set plus“ ES85EUSET kaum gefallen, denn dazu fehlt einfach ein zweiter Kreis für den Dampf, fehlen Kessel und eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten – für einen Einsteiger in Sachen Siebträger ist das Set aus ES 85 und passender Mühle allerdings gut geeignet.

Natürlich braucht es auch hier Übung, bis ein guter Espresso bei jedem Bezug gelingt und kleine Schwächen wie eine teilweise recht niedrige Brühtemperatur bei einigen Siebeinsätzen hat die Maschine auch – insgesamt ist es aber mit etwas Übung möglich, hier einen richtig guten Espresso für den Alltagsgebrauch zu zaubern. Und das ist es, worauf es in diesem Preissegment ankommt.

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