Minimoka ist bekannt dafür, Kaffeemühlen mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis zu bauen – und dabei auch für ambitionierte Einsteiger in Sachen Espresso Mühlen zu bieten, die zum einen einfach zu bedienen, zum anderen leistungsfähig sind.

Dass eine solche Mühle nicht für ganz kleines Geld zu haben ist, ist klar – im Falle der Demoka M-203 werden rund 250 Euro fällig, was in unseren Augen schon etwas teuer ist. Deshalb zeigen wir im Fazit auch eine verblüffend ähnliche, aber deutlich günstigere Alternative auf.

Jetzt wollen wir uns aber erst einmal anschauen, was die Demoka M-203 zu einer der beliebtesten Kaffeemühlen überhaupt macht – denn das ist sie zweifellos, wenn man sich einmal in Fachkreisen nach Mühlen für den Einstieg erkundigt.

Das Mahlwerk als Herzstück

Ohne Mahlwerk keine Mühle – klar soweit. Und im Falle der Demoka M-203 gefällt uns das Mahlwerk ausgesprochen gut, was unter anderem an der soliden Verarbeitung liegt.

Es handelt sich bei dieser Mühle um ein Scheibenmahlwerk mit Scheiben aus gehärtetem Stahl, deren Abstand über ein Schneckengewinde stufenlos eingestellt werden kann – und zwar von ganz fein bis hin zu grobem Schrot. Wem die Einstellungsmöglichkeiten so nicht reichen, der kann außerdem dank einer Stellschraube den Abstand der Scheiben nach Belieben anpassen; Anleitungen dazu finden sich im Netz.

Das Mahlwerk wird angetrieben von einem Dauermagnet-Motor mit Untersetzung und arbeitet mit 200 Watt – der gleiche Motor findet sich auch in anderen Mühlen von Demoka wieder.

Edelstahl und Kunststoff für ein schickes Design mit kleinem Makel

Optisch gefällt die DEMOKA M-203 Espressomühle wirklich gut – denn dank dem großzügigen Einsatz von Edelstahl wirkt sie ebenso hochwertig wie robust und macht sich gerade neben einem Siebträger wirklich gut. Da kann sich die Konkurrenz teilweise gerne etwas abschauen.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings: Die Bodenplatte ist an den Rändern sehr scharfkantig, was bei Unachtsamkeit durchaus eine Gefahr darstellen kann – und wenn nur für den Untergrund, denn wer die Mühle schiebt, der verkratzt schnell die Arbeitsplatte.

Wo wir schon beim Kritisieren sind: Der Auslass, durch den das Kaffeemehl in den Siebträger fällt, ist aus Kunststoff – wenn das Kaffeepulver allerdings elektrostatisch aufgeladen ist, verteilt es sich dadurch rund um die Mühle.

Sonst gefällt die Mühle aber vom 500g fassenden Bohnenbehälter aus durchsichtigem Kunststoff bis hin zur Halterung für Siebträger wirklich gut.

Die Handhabung: Kinderleicht

Auch wenn Kinderhände an einer Kaffeemühle natürlich nichts zu suchen haben, so könnte selbst ein Kind mit der Mühle Kaffee mahlen – denn die Bedienung ist wirklich einfach.

Die Bohnen werden in den Behälter gefüllt, der Deckel geschlossen und der Siebträger in die dafür vorgesehene Halterung gedrückt – schon beginnt der Mahlvorgang.

Was am Ende herauskommt, hängt dann natürlich vom eingestellten Mahlgrad ab – vom feinen Kaffeepulver für Espresso bis hin zum groben Schrot zum Handfiltern ist aber alles möglich.

Preis-Leistung: Gut, aber nicht perfekt

250 Euro sind natürlich ein stolzer Preis für eine Kaffeemühle – und auch wenn das Scheibenmahlwerk hochwertig, der Motor leistungsfähig und die ganze Konstruktion sehr hübsch anzusehen ist, finden wir den Preis doch etwas hoch angesetzt.

Wie gut, dass es eine gleichwertige Alternative zur Demoka M-203 gibt: Die GR-0203 aus dem gleichen Hause ist baugleich, kostet allerdings rund 90 Euro weniger – und ist seit ihrem Erscheinen damit natürlich die sinnvollere Wahl.

Alles, was wir der M-203 bescheinigt haben, bietet auch die GR-0203 und das zu einem günstigeren Preis – unsere Empfehlung bleibt als bei Demoka, der Blick auf das Schwestermodell lohnt sich allerdings definitiv mehr.

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