Beem hat gleich eine ganze reihe verschiedener Filterkaffeemaschinen mit Mahlwerk im Angebot – die Fresh-Aroma-Perfect Superior soll dabei, der Name sagt es schon, das Topmodell sein und bietet dafür noch einmal mehr Funktionen und Ausstattung als die anderen Maschinen aus dieser Produktlinie.

Einige davon sind wirklich durchdacht und werten die Maschine auf – wieso die Kundenmeinungen zum Produkt dennoch durchwachsen ausfallen und was die Maschine alles zu bieten hat, haben wir uns einmal angeschaut.

Und eines können wir schon vorwegnehmen: Zumindest in der Theorie gibt es hier kaum etwas, das man noch viel besser machen könnte. Die Praxis ist aber natürlich ein anderes Blatt – auf zum Test.

Das Mahlwerk: Besonders genau einzustellen

Beim Mahlwerk setzt Beem im Vergleich zu den anderen Maschinen der Produktionsreihe noch einmal einen drauf: Hier wird ein Präzisionsmahlwerk verbaut, das sich in 28 Stufen verstellen lässt und damit jedem genau den Mahlgrad ermöglichen soll, den er sich wünscht.

Wie sinnvoll das im Vergleich zu 5 Stufen ist, lassen wir jetzt einmal dahingestellt, aber so gibt es definitiv keinen Zweifel, dass jeder seinen favorisierten Mahlgrad findet.

Mit dem Fresh-Aroma-Perfect Superior schafft es Beem dann auch endlich, wirklich fein gemahlenes Kaffeepulver aus dem Mahlwerk kommen zu lassen – das sah bei anderen Varianten der Fresh-Aroma-Perfect durchaus anders aus.

Intelligente Wasserdosierung, aber schwierig zu befüllender Tank

Die Grundvoraussetzung für guten Kaffee – hochwertige Bohnen vorausgesetzt – bringt die Beem Fresh-Aroma-Perfect Superior also schon einmal mit. Die zweite Komponente ist dann natürlich das Wasser und hier gibt es einige Dinge, die theoretisch gut klingen, praktisch aber weniger positiv ausfallen.

Da wäre zunächst einmal der Wassertank, der nicht entnommen werden kann und dessen Füllöffnung hinter der Öffnung für die Kaffeebohnen versteckt ist. Sieht gut aus, ist aber unpraktisch, da so das Befüllen schwerfällt.

Eine Besonderheit ist auch die Wasserdosierung: Während bei den meisten Filterkaffeemaschinen das gesamte Wasser aus dem Tank verwendet wird, bezieht die Beem Fresh-Aroma-Perfect Superior nur die Menge, die für die angegebene Zahl an Tassen nötig ist – theoretisch eine geniale Sache, wenn man mehrmals täglich kleine Mengen Kaffee zubereitet.

In der Praxis gestaltet sich die Dosierung allerdings schwierig, da zum einen ein Teil des Wassers verdampft, zum anderen die Messskala auf Tank und Kanne nicht übereinstimmt und zum anderen etwas Wasser zurückbleibt, wenn aufgebrüht wird. Hier braucht es deshalb etwas Eingewöhnungszeit, bis man die Wassermenge richtig abschätzen kann.

Programmierbar und individuell einzustellen

Die Filterkaffeemaschinen mit integriertem Mahlwerk aus dem Hause Beem haben alle eines gemeinsam: Sie lassen sich voll und ganz individuell einstellen und dazu für bis zu 24 Stunden im Voraus programmieren.

Auch bei der Beem Fresh-Aroma-Perfect Superior ist das der Fall: Per Timer lassen sich Mahl- und Brühvorgang individuell und einzeln für die nächsten 24 Stunden programmieren – so kann man sich etwa morgens durch den Duft frisch gemahlenen Kaffees wecken lassen.

Die Möglichkeiten, den Kaffee individuell einzustellen, sind dann so vielfältig, wie das bei Filterkaffee eben möglich ist: Der Mahlgrad lässt sich besonders genau einstellen, dazu außerdem die Kaffeestärke – dazu wird von der Maschine die Brühdauer entsprechend angepasst.

Einstellen lässt sich das alles bequem über beleuchtete Knöpfe und ein ebenfalls beleuchtetes Display – einfacher kann Kaffee kochen kaum sein. Selbst das Beenden des Brühvorgangs wird durch ein akustisches Signal angezeigt.

Produktfotos in der Übersicht

Fazit und Testergebnis

Beem hat mit dem Fresh-Aroma-Perfect Superior fast alles umgesetzt, was man sich für eine Filterkaffeemaschine mit Mahlwerk wünschen kann – während das Mahlwerk hier aber die große Stärke ist, ist die Wasserversorgung ein Sorgenkind. Ein fest verbauter Tank und die nicht immer perfekt arbeitende automatische Wasserdosierung hätten definitiv besser gelöst werden können. Für aktuell gut 150 Euro gibt es also schickes Design, eine große Ausstattung und durchdachte Funktionen – aber eben auch kleine Probleme, die den Kaffeegenuss trüben. Eine (dabei auch günstigere) Alternative könnte die Fresh-Aroma-Perfect V2 aus dem eigenen Hause sein.

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